Presse

jazzthetik• • • Von hungrigen Wölfen, ureigenen Strömungen, erschreckend Unmittelbarem und maximalen Verdichtungen – Das Jazzthetik Magazin bringt eine sehr bildhafte Rezension und findet unsere Versionen „roh, ungeschliffen, schmerzhaft direkt, nicht unähnlich spätmittelalterlicher Spielmannsmusik“. „Das erschüttert den schönklangverwöhnten Hörer…“ und lässt ihn sich fürchten, „…aber auch hier folgt, wie auf jedes Erschrecken, die Freude auf dem Fuße.“

 

• • • Metalheads aufgehorcht! KLAGEN IST FÜR TOREN im Folker. Kai Engelke hört „…Schmirgelstimme, rau-kantiges Spiel auf der E-Gitarre, angedeutete Metal-Riffs…“ und findet das alles „mutig, hochinteressant, kreativ, absolut hörenswert und charmant-unbekümmert“.

herzschlager

• • • Aufmerksamkeit auch von ganz unerwarteter Seite: das Schlagermagazin Herzschlager konstatiert eine „exzentrische Mixtur…“ Eben!

 

• • • Nachlese zur „Wintermatinée“ im Zebrano-Theater Berlin (von Peter Frank): „So haben Sie Schuberts Winterreise noch nie gehört! Marco Ponce Kärgel erzeugt mit diversen Gitarren und Effektgeräten einen Klangteppich (es ist nichts als der Winter…), auf dem sich Manfred Maurenbrecher einfühlsam und leise wispernd ebenso zu Hause fühlt wie laut schmetternd: Wenn das Herz im Busen spricht, dann sing ich hell und munter. Sind denn in diesem Hause die Kammern all besetzt? Ja, denn Friederike Kennweg und Peter Hofmann lesen Texte, die tagsüber die magischen Vereinfachungen der Nacht vermeiden und unterstützen zusätzlich mit Geräuschen und Gesang. Das Publikum bedankte sich mit langanhaltendem Applaus und Blumen für die Mitnahme auf diese ganz besondere Winterreise! Wem jetzt vor seiner Jugend graut, dem bleibt nur, die CD zu kaufen.“

cd

• • • Die zitty alliteriert flott und hört auf der CD „denkbar karge Interpretationen … wahnsinnig intensiv und beeindruckend bedrückend“. Ein bisschen rätselhafter die Ankündigung zur Matinée in der gleichen Ausgabe: „Was macht man, wenn man den Melancholie-Kelch ganz ausgeleert hat, davon ein bisschen benommen ist, aber noch immer nicht genug abbekommen hat? Man setzt ihn erneut an, nur etwas schräger. Genau dies haben die bekennenden Schubertianer und Winterreise-Liebhaber MM und mPK getan.“

tipp

• • • Die online-Plattform kabarettNews ist ähnlich erschrocken wie obige Jazzthetik-Rezensentin: „Wenn man zum ersten Mal Manfred Maurenbrecher und Marco Ponce Kärgel den Beginn der Schubertschen „Winterreise“ spielen hört, ist es fast wie ein Schock. … Wo es bei der klassischen Interpretation gekünstelt wirkt und oft das Lied auch über Gebühr in die Länge gezogen wird, bringen sie es wesentlich knackiger, kürzer und frischer. Und wenn die Interpretation früher „zum Davonlaufen“ war, bekommt man jetzt eher Lust, sich darauf einzulassen und den Texten zuzuhören. … Fazit: Ein interessantes Experiment von Manfred Maurenbrecher und Mario Ponce Kärgel, das allen, die bisher mit Schubert nichts am Hut hatten, den Zugang zu diesem Liedzyklus erst möglich macht!“

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